Marina Port Andratx ersetzt Club de Vela

 

 

 

 

 

 

Die Steganlage im linken Teil der Hafenbucht Port d'Andratx heißt nun Marina Port Andratx. Das Bojenfeld davor könnte ebenfalls von der Marina organisiert werden.

23.04.2026

Nach über 55 Jahren gibt es eine entscheidende Änderung für Wassersportler im Südwesten Mallorcas: Anstelle des Vereins Club de Vela hat nach einem langen Verfahrensstreit nun die privatwirtschaftlich agierende IPM-Gruppe das Management des Sportboothafens übernehmen dürfen, die Konzession ist auf 14 Jahre befristet. Es ist nicht das erste Mal, dass auf den Balearen ein Club bei der Konzessionsvergabe das Nachsehen hat.

 

Der Sportboothafen heißt nun zumindest für die kommenden 14 Jahre Marina Port Andratx. Er verfügt über 547 Liegeplätze für Yachten bis 30 m Länge. Port Andratx ist eine der schönsten Hafenbuchten der Insel Mallorca, im Hintergrund erheben sich die südlichen Gipfel des Gebirgszugs Serra de Tramuntana. Das nahe Umfeld ist extrem beliebt bei ausländischen Besuchern und Residenten, die umstehenden Hügel sind extrem bebaut, zumeist mit hochwertigen Immobilien.

Mit dem Wechsel des Betreibers ändern sich auch die Kontaktmöglichkeiten, siehe unten. Personell wird IPM mit dem Personal des Club de Vela weiter arbeiten.

Der Übergang war Mitte April 2026 noch im Gange, die Liegeplatzinhaber und Mitglieder des Club de Vela hatten noch keine Information, was sich für sie ändern wird, ob sie ihre Plätze behalten dürfen und wenn ja zu welchen Konditionen.

Am 21. April wurde dem Club de Vela von der Hafenbehörde PortsIB offiziell mitgeteilt, dass er bis zum 31. Oktober 2026 das Bojenfeld vor der Steganlage betreiben darf und damit Einnahmen generieren kann. Für die Zeit danach soll der Betrieb des Bojenfeldes und auch der Schwimmstege 8 und 9 in der Marina neu ausgeschrieben werden. 

Zu den Liegeplatzpreisen wollte sich die IPM-Gruppe Mitte April noch nicht äußern, verwies auf einen Zeitpunkt an dem man ein „größeres Bild“ der neu gewonnenen Anlage habe.

Die IPM-Gruppe betreibt bereits Marina Port de Mallorca, die STP-Werft Palma, Marina Ibiza, Marina Port Ibiza, die Werft Varadero Ibiza und Marina Port Mahón auf der Insel Menorca sowie Einrichtungen in der Region Valencia, darunter Marina Port Valencia, Varadero Valencia und Monzó Yacht Painting.

 

Kontakt:

[email protected]

T +34 971 776 136

https://marinaportandratx.com/en/

Die Innenmole erhält Verstärkung

 

 

 

 

 

 

 

 

16 m lang, 1 Mio EUR teuer: das neue, starke Ende der Innenmole im öffentlichen Teil der Hafenbucht Port d'Andratx

31.07.2022

Rechtzeitig zum Sommer ist die neue Innenmole in der Hafenbucht von Port d’Andratx fertig geworden. Um bei Südwestwind die Wellenhöhen im Innenteil zu dämpfen, erhielt die Mole einen 16 m langen Finger aus Beton, der die Liegeplätze auf der Innenseite schützend umschließt.

 

Dieser Finger beginnt beim grünen Einfahrtsfeuer und erstreckt sich in Richtung Nordost. Zum Schutz gegen den manchmal heftigen Wellengang erhielt das Betonbauwerk seeseitig zusätzlich eine Schüttung aus Natursteinen. Die Baukosten beliefen sich nach Angaben der balearischen Hafenverwaltung Port de les Illes Balears auf 1 Mio. EUR.

Muringleinen für die öffentliche Mole

7 Versorgungssäulen, 14 Muringleinen: Hier muss niemand mehr den Anker ausbringen ...

18. 02. 2018

Es war der einzige Platz in allen Häfen der Balearen-Inseln mit Mallorca in ihrem Zentrum, wo Yachten noch mit dem eigenen Anker und dann heckwärts (oder auch vorwärts ...) anlegen mussten. Doch dieser Zustand ist nun Geschichte. Seit Anfang 2018 ziert ein fest gegründeter Ponton aus Aluminimum mit Kunstholz-Auflage den äußeren Teil der Innenseite der Innenmole in Port d’Andratx im Westen Mallorcas.

 

Die stadtnahen Liegeplätze sind beliebt, weil preiswerter als die im gegenüberliegenden Club de Vela. Auf 70 m Länge gibt es 14 neue Muringleinen und 7 Rolec-Terminals für Wasser und Strom. Der Alu-Ponton springt circa 1,5 m vor und überbrückt damit eine heikle Stelle, denn wegen Steinen unter Wasser mussten Skipper hier großzügig Abstand zur Kaimauer halten.